Schlagwort: flucht & asyl

  • Unlimited Edition

    Unlimited Edition

    Für das Reisebüro »Sicher ist sicher« des Augsburger Flüchtlingsrates habe ich zusammen mit Eva Neumann Premium-Werbegeschenke produziert. Die Pflasterboxen können als Material für Straßenaktionen verwendet werden.

  • Unschuld

    Unschuld

    Für das Reisebüro »Sicher ist sicher« des Augsburger Flüchtlingsrates habe ich zusamen mit Eva Neumann Premium-Werbegeschenke produziert. Die Seifen mit edlem Arganöl können als Material für Straßenaktionen verwendet werden.

  • Hoffnungsträger

    Hoffnungsträger

    Für das Reisebüro »Sicher ist sicher« des Augsburger Flüchtlingsrates habe ich zusammen mit Eva Neumann Premium-Werbegeschenke produziert. Sie werden bald schon als Taschen- und Kofferanhänger im Stadtbild zu sehen sein.

  • POP-UP Reisebüro »Sicher ist sicher«

    POP-UP Reisebüro »Sicher ist sicher«

    Dieses Projekt habe ich für den Augsburger Flüchtlingsrat initiiert und umgesetzt. Das Ziel ist es, auf aktuelle asylpolitische Entwicklungen und die daraus resultierenden Konsequenzen aufmerksam zu machen sowie über die konkreten Zustände in Augsburg und Umgebung zu informieren. Das Reisebüro hatte erstmals am 4. März mit seinen BLEIBE-BRECHT-REISEN im Angebot Station während der langen Brechtnacht gemacht. Der Veranstalter stieß auf einhellige Ablehnung der Reiseangebote. Aber er will nicht aufgeben und wieder kommen.

    http://reisebuero.augsburger-fluechtlingsrat.de/

  • Valentinsgrüße einmal anders

    Valentinsgrüße einmal anders

    Ein Beispiel, wie sich ein schwieriges politisches Thema wie Asylpolitik besser an die Leute bringen lässt.

    Die Forderungen sind eindeutig: Es darf keine Abschiebungen nach Afghanistan geben, weil das Leben jedes Menschen, der gezwungen wird dorthin auszureisen, extrem gefährdet ist. Das Beispiel des Künstlers Pouya hat uns in den letzten Wochen aufgeschreckt. Es geht aber auch um viele andere Schicksale unserer afghanischen Freunde. Zusammen mit über 500 Demonstrant*innen hat der Augsburger Flüchtlingsrat bei seiner fünften Demo innerhalb weniger Wochen bekräftigt, dass er nicht locker lassen will. Am vergangenen Samstag stand die Kundgebung ganz im Zeichen des Valentinstages, der als »Tag der Liebenden« regelmäßig am 14. Februar der Blumen- und Süßwarenindustrie eine Umsatzsteigerung beschert. Der Flüchtlingsrat setzte jedoch nicht auf Gekauftes, sondern auf »Do it Yourself«. In unermüdlicher Feierabendtätigkeit haben wir in Häkelgruppen aus Göggingen, Pfersee und dem Antonsviertel über 1000 rote Herzen hergestellt, um sie bei der Kundgebung zu verteilen. Die Anziehungskraft von Give-Aways ist ja allgemein bekannt. Diese Herzen waren ein Renner! Ich habe es beobachtet – die fleißigen Helfer*innen, die sie darreichten, ernteten durchweg ein Lächeln und die meisten Beschenkten wollten sogleich spenden. Man kam schnell ins Gespräch. Eine dazu gereichte Postkarte mit zentralen Botschaften stellte den Zusammenhang zu dem Anliegen der Straßenaktion her.

    Warum dieser Aufwand? Wer schon einmal auf der Straße versucht hat, Infomaterial an Passant*innen loszuwerden, weiß, wie anstrengend und frustrierend das sein kann. Die Leute blicken an einem vorbei, sie wollen nicht aufgehalten werden. Sie strahlen eine Haltung aus, die uns sagt: »Sprich mich nicht an!«. Wir selbst haben zuweilen auch schon so reagiert. Für unsere afghanischen Freunde ist die Hürde, das Infomaterial bei den Demos an den Mann oder die Frau zu bringen noch höher. Klar, das hat mit negativen Erfahrungen in der Öffentlichkeit zu tun und mit der Angst, sprachlich zu versagen. Die Herzen und die einfachen Botschaften machten es ihnen leichter. Man muss nicht gleich glauben, dass ein geschenktes Herz gleich das Herz der Beschenkten für das Asylthema öffnet. Eine Chance liegt aber schon darin!

  • Offensivkultur

    Offensivkultur

    Musikalisch bewegt sich Heinz Ratz mit seiner Band »Strom & Wasser« zwischen Ska, Punk, Polka, Rock und Poesie. Augsburg war schon einmal seine Heimat, wie er im Gespräch verriet. Im Haus des Malers Wolfgang Lettl hat er 1994 gewohnt. Heinz erzählt von seinem politischen Engagement für Obdachlose, Flüchtlinge und den Artenschutz sowie von seiner neuesten Initiative, dem »Büro für Offensivkultur«. Zusammen mit Konstantin Wecker hat er das Projekt gegründet. Eine kulturelle Eingreiftruppe gegen Rechts, um unmittelbar auf Menschenrechtsverletzungen, rechte Bedrohung oder Umweltdelikte reagieren zu können, ist am Entstehen.

    1. Radio urbane Intervention: Offensivkultur
  • Spende Kunst

    Spende Kunst

    Zusammen mit dem Schriftsteller Franz Dobler und dem Augsburger Flüchtlingsrat haben wir eine Internetplattform errichetet, auf der Kunstobjekte gegen Spende erhältlich sind. Ziel des Augsburger Flüchtlingsrates ist es, auf aktuelle asylpolitische Entwicklungen und die daraus resultierenden Konsequenzen aufmerksam zu machen.

  • Augsburg kocht

    Augsburg kocht

    Roswitha Kugelmann vom Sozialkaufhaus Contact stellt bei einem Buchrelease im Wohnzimmer des Schwabencenters die Macher*innen von 50 Initiativen vor. Die Rezepte im Buch machen Lust auf gemeinsames Kochen, Essen und Pläneschmieden. Es war ein toller Abend mit vielen Beteiligten aus unserem Netzwerk. Die VOLLDABEI-Kulturwerkstatt hat ein Gemüsekuchenrezept beigesteuert, eine Speise, die einfach zuzubereiten ist – auch von Asylsuchenden, die in Heimen leben und über wenig Equipment und finanzielle Mittel verfügen. Mehrfach haben wir das Rezept bei gemeinsamen Kochevents mit Nachbar*innen erprobt. Vier Initiativen aus dem Buch haben vor Kurzem den Augsburger Zukunftspreis bekommen: Grow up Interkultureller Garten, Neruda, VOLLDABEI und das Wohnzimmer im Schwabencenter. Roswitha hat den Abend souverän moderiert und die Vorstellung der Gruppen mit kleinen Geschichten angereichert. Man bekommt dadurch einen guten Einblick in das Netzwerk, das sich hier getroffen hat.

    1. Radio urbane Intervention: Augsburg kocht
  • Augsburger Zukunftspreis für VOLLDABEI

    Augsburger Zukunftspreis für VOLLDABEI

    Unsere Initiative hat den Zukunftspreis 2016 der Stadt Augsburg erhalten. Hermann Stuhler von Nachhaltigkeitsbeirat und dem Bündnis für Augsburg begründetet: »Das Ehepaar Thoma zeigt mit den künstlerischen und praktisch-handwerklichen Aktionen auf vorbildliche und exemplarische Weise, wie persönliches Engagement in Form von eigeninitiativ gestaltetem Handeln, oft auch unter Umgehung bürokratischer Hürden, für andere als Modell und somit geradezu ansteckend wirken kann. Für die eigentlich Betroffenen sind sie aber in vielfacher Hinsicht hilfreich, lebensbereichernd und wertvoll.«

    Unser Beitrag zum Handlungsprogramm Nachhaltigkeit der Stadt Augsburg sieht so aus:

    • Ökologische Zukunftsfähigkeit » A2. Energie- und Materialeffizienz verbessern » Ziel 2: Kreislaufprozesse und Wiederverwertung stärken
    • Soziale Zukunftsfähigkeit » B4. Allen die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen » Ziel 1: Diskriminierung und Barrieren in allen Lebensbereichen erkennen und abbauen
    • Soziale Zukunftsfähigkeit » B5. Sozialen Ausgleich schaffen » Ziel 2: Menschen in besonderen Lebenslagen unterstützen
    • Kulturelle Zukunftsfähigkeit » D3. Vielfalt leben » Ziel 4: Kultur des Friedens und das Miteinander der Religionen weiterentwickeln
    • Kulturelle Zukunftsfähigkeit » D5. Kunst und Kultur wertschätzen » Ziel 2: Kunst, Kultur und Geschichte Raum geben

     

  • Handwerken und Kochen mit Flüchtlingen

    Handwerken und Kochen mit Flüchtlingen

    Im Rahmen der Initiative VOLLDABEI haben wir auch 2016 zahlreiche Workshops und Projekttage an verschiedenen Orten durchgeführt. Die Bilder sprechen für sich. Wir hatten wie immer ausgesprochen viel Spaß.