Schlagwort: flucht & asyl

  • Flüchtlinge in der Calmbergstraße

    Flüchtlinge in der Calmbergstraße

    Wenn neue Unterkünfte für Flüchtlinge eröffnet werden, sind die Anwohner_innen meist wenig begeistert, weil sie eine erhöhte Kriminalität fürchten. Polizeiliche Statistiken besagen, dass das völlig unzutreffend ist. A-TV hat mich befragt, wie die Situation in der Calmbergstraße ist. Die aufgebrachten Anwohner habe ich aus dem Video entfernt.

    Sendung bei A-TV am 27.102015, Video von Fabian Behrens

  • Wo Frauen nichts Wert sind!

    Wo Frauen nichts Wert sind!

    Als Beitrag zum diesjährigen Hohen Friedensfest lud ich Maria von Welser, TV-Journalistin und Gründerin der ZDF-Sendung ML Mona Lisa nach Augsburg ein. Sie stellte ihr Buch „Wo Frauen nichts Wert sind“ vor und berichtete von ihren Reisen nach Indien, Afghanistan und Kongo, den weltweit gefährlichsten Ländern für Frauen. Die Veranstaltung wurde durch ein breites Netzwerk an Organisationen möglich: Transition Town Augsburg in der Lokalen Agenda 21, Friedensbüro und Gleichstellungsstelle der Stadt Augsburg, Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen, Landeskirchliche Gemeinschaft.

    —————————————————-
    Bericht in der Augsburger Allgemeinen vom 04. August 2015

    Frau sein ist gefährlich

    Maria von Welser stellte ihr Buch über Frauenschicksale in Afghanistan, im Kongo und in Indien vor. Doch auch in Augsburg leben nicht alle Frauen in Frieden. Von Stefanie Schoene

    Bei den Vereinten Nationen gibt es eine Negativrangliste über die Länder, in denen es am gefährlichsten ist, als Frau geboren zu werden. Ganz oben steht Indien, gefolgt von Afghanistan und Kongo. Maria von Welser, TV-Journalistin und Erfinderin des Formats Mona Lisa, ging den Zahlen nach, reiste in die Regionen, sprach mit Frauen, Selbsthilfeorganisationen, Politikerinnen, Journalistinnen vor Ort und gab dem Grauen Namen und Gesichter. Im Rahmen des Programms zum Friedensfest stellte sie auf Einladung mehrer Vereine ihr Buch „Wo Frauen nichts wert sind“ vor.

    Sie schildert das Leben zweier 14-Jähriger, die in Kabul ihren Traum vom Schulbesuch träumen, aber vermutlich – so von Welser – in Kürze von ihren Vätern gegen eine Kuh oder für 6000 Dollar an einen Mann verkauft werden. Sie besucht ein Frauenzentrum in Parwan, deren Mitarbeiterinnen ihre meiste Arbeitszeit dafür verwenden, die werdenden Väter zu überreden, dass die Frauen ihre mangelernährten Kinder ins Zentrum bringen und pflegen dürfen. Sie ging in ein Projekt, in dem Kinder aus den 35 Flüchtlingslagern rund um Kabul Lesen und Schreiben lernen – Mädchen dürfen hier nur teilnehmen bis sie zwölf Jahre alt sind. Von Welsers Hoffnungen liegen auf einzelnen Frauen wie dem Boxerinnenverein, der Radiojournalistin und vor allem auf den 30 Beraterinnen, die die Ehefrau des afghanischen Ministerpräsidenten Ashraf Ghani ihrem Mann zur Seite gestellt hat.

    Die weltweite Gewalt gegen Frauen gleiche einem systematischen Vernichtungsfeldzug, so von Welsers Fazit. Auch Augsburg sei hier nicht ausgenommen, wie Soni Unterreithmeier von der Frauenhilfsorganisation Solwodi berichtet. Derzeit betreut der Verein ein junges Mädchen, das hier aufwuchs, aber im Sommer von ihren Eltern in der Türkei verheiratet werden soll. Solwodi betreibt bundesweit sieben Frauenhäuser und ist in Augsburg besonders im Rotlichtmilieu aktiv. „Hier gibt es Zwangsprostitution, weil es die Nachfrage gibt. Wieso ist unsere Gesellschaft immer noch der Meinung, dass Männer Frauen zur Verfügung haben müssen? Es ist dasselbe Denken, das den Gewaltexzessen in anderen Ländern zugrunde liegt“, kritisiert Unterreithmeier. Im Flüchtlingsbereich zeige sich inzwischen auch Handlungsbedarf: „Viele Frauen, die es hierher schaffen, haben unterwegs und zu Hause Gewalt von Männern erlebt. Sie müssen in eigenen Schutzräumen wohnen können. Da sind wir zusammen mit der Stadt dran.“

    „Wo Frauen nichts wert sind – vom weltweiten Terror gegen Mädchen und Frauen“, Ludwig Verlag, 320 Seiten, 19,99 Euro.

  • Schwarze Liste – Exilhaus

    Schwarze Liste – Exilhaus

    Gut dran war, wer gültige Reisepapiere und genügend Dollars hatte. Die Zuschauer*innen erhielten Laufzettel, auf denen vermekrt war, sich zu bestimmten Uhrzeiten in bestimmten Räumen einzufinden: Verhörraum, Massenunterkunft, Dachwohnung. Manche bekamen die Aufgabe einen Asylantrag zu stellen. Immer wieder wurde man aufgefordert den steckbrieflich gesuchten Georg Büchner zu denunzieren. Das Exilhaus war eine Versuchsanordnung, in der die Beklemmungen von Flüchtlingen nachvollzogen werden konnten. Das Projekt des Semsemble-Theaters ließ die Zuschauer*innen mitspielen. Verunsicherungen waren beabsichtigt, man sollte sich als Bittsteller*in, als Exilant*in fühlen in einer absurden Welt, in der Macht ausgespielt wird. Das ungewöhnliche Konzept des Abends war eine Gemeinschaftsarbeit von Gianna Formicone, Anne Schuester, Nora Schüssler und Sebastian Seidel. Student*innen der Augsburger Hochschule hatten in wochenlanger Arbeit die räumliche Atmosphäre geschaffen. 57 Mitwirkende waren mit dabei, um die Kulturfabrik für drei Vorstellungen im Februar 2015 zum Exilhaus werden zu lassen. Dazu zählten sieben Asylbewerber aus Nigeria, Indien und Afghanistan, die als Wachmänner die Passkontrollen durchführten. Erinnerungen der Dichterin Mascha Kaléko wanderten als Geister umher, um sie immer wieder in ihrer Dachwohnung heimzusuchen. Ich war eine dieser Erinnerungen und konnte so an dem großartigen Projekt mitwirken.

  • Straßenkunst mit Rotem Leihrad

    Straßenkunst mit Rotem Leihrad

    Sie sind ein Hingucker, sie fallen auf, die ROTEN LEIHRÄDER. Durch die Signalfarbe und weil sie meist zu mehreren dastehen. Wir wurden schon gefragt, ob es sich dabei um ein Streetarttprojekt handelt. Ja, man könnte es so sehen. Den Fahrradpool, den wir für Flüchtlinge im Rahmen von VOLLDABEI immer weiter ausbauen, haben wir bewusst auf die öffentlichen Gehwege verlagert.  Passant_innen bleiben stehen, lesen die Aufkleber und werden so über das Projekt informiert. Das ist ein prima Nebeneffekt. Praktisch ist, dass unser VOLLDABEI Fahrrad-CLUB derzeit meist in der Gemeinschaftunterkunft Calmbergstraße statt findet und von dort aus auch die Ausleihe der Räder koordiniert werden kann. Außerdem gibt es einige Freunde im Asylheim, die mit auf die abgestellten Räder acht geben. Ob die unmittelbare Polizeipräsenz ebenfalls dazu beiträgt, dass keine Diebstähle oder Beschädigungen statt finden?

  • Fahrrad-Reparatur-Café mit Flüchtlingen

    Fahrrad-Reparatur-Café mit Flüchtlingen

    Unsere Initiative VOLLDABEI organisiert hin und wieder ein Fahrrad-Reparatur-Café in der Asylunterkunft Calmbergstraße. Uwe Kekeritz, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/ Die Grünen war im Januar 2014 zu Gast. Hab´s in einem Video festgehalten.

  • VOLLDABEI Fahrrad-Camp 2013

    VOLLDABEI Fahrrad-Camp 2013

    An einem sommerlichen Wochenende im August fand das 1. Augsburger Fahrrad-CAMP rund um die Kradhalle im Kulturpark West statt. Eingeladen hatten wir von Pareaz und der Bikekitchen. Gekommen waren große und kleine Fahrradbegeisterte, die gemeinsam mit Flüchtlingen ein Fahrradfestival mit Fahrradspielen, Spaßfahrräder zum Ausprobieren, Basteleien und Reparaturen, Kunst aus Altmaterial, Grill- und Lagerfeuer, Kurzfilmen feierten. Daraus entstanden sind eine Dokumentationsbroschüre (bestellbar bei Pareaz) und ein Videoclip:

    Das Material konnten wir mit finanzieller Unterstützung von Aktion Mensch erstellen.

  • Wettbewerb “Buntes Bayern”

    Wettbewerb “Buntes Bayern”

    “Buntes Bayern! Die besten Initiativen für ein kulturelles Miteinander im Freistaat” lautet das Motto der diesjährigen Aktion von Bayern 2 und der Abendschau. Gesucht wurden engagierte Initiativen, die sich für Toleranz und Vielfalt einsetzen und Freude am ehrenamtlichen Engagement haben. Im Namen der Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen habe ich einen Wettbewerbsbeitrag eingereicht, der uns passend erschien: Mit unserem Projekt KONNEKT schaffen wir unkonventionelle Begegnungsmöglichkeiten zwischen weiblichen Asylsuchenden und Augsburger Bürgerinnen in Form von Fahrradkursen.

    Mit KONNEKT möchten wir vermitteln, dass ethnische Vielfalt als Bereicherung und Chance begriffen werden kann. Uns ist wichtig, zu zeigen, dass uns Flüchtlinge, die in unserer Stadt leben, etwas wert und wichtig sind. Statt einseitig die Probleme durch die Aufnahme von Asylsuchenden zu betonen, möchten wir aufzeigen, wie wir durch Vielfalt profitieren können. Vielfalt bietet die Chance, mit dem gesellschaftlichen Wandel kreativ umzugehen. Denn: Wichtiger als die Frage, woher jemand kommt, wird sein, welche Zukunft wir gemeinsam gestalten können. Sich gegenseitig kennenlernen, aufeinander zugehen, sich tolerieren und die anderen in ihrer Kultur verstehen, sind die Grundvoraussetzungen für ein Miteinander.

    Es hatten sich über 180 Initiativen aus ganz Bayern beworben. “Wir sind beeindruckt von der engagierten Arbeit Ihrer Initiative und sie hat es unter die besten 20 Teilnehmer geschafft!”, heißt es in einem Schreiben der Jury. Um ein Preisgeld zu gewinnen, hätten wir in der nächsten Stufe unter die TOP 3 kommen müssen. Das ist ist uns leider nicht gelungen. Aber auch so sehen wir einen Erfolg und es gibt uns den Ansporn weiterzumachen.

  • Zum Abschluss gab es Fahrräder

    Zum Abschluss gab es Fahrräder

    Von Mai bis Oktober 2012 organisierte ich als Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen AAF Fahrradkurse für Asylbewerberinnen. In manchen Ländern ist es nicht üblich oder wird sogar als unsittlich angesehen, wenn Frauen Rad fahren. Gerade in muslimischen Ländern im arabischen und afrikanischen Raum ist Rad fahren für Frauen verpönt – oder sogar verboten. Manche Frauen saßen daher bei unseren Kursen zum allerersten Mal auf einem Rad. Nach zahlreichen Übungsstunden stellte sich allmählich der Erfolg ein und die Fauen kurvten selbstsicher umher. Natürlich brachten die Frauen ihre Kinder mit und so herrschte eine buntes Treiben auf dem Übungsplatz.

    Zum Abschluss übergaben wir eigene Fahrräder an die Frauen. Diese Fahrräder hatten wir zuvor zu einem besonders günstigen Preis bei der gemeinnützigen Recyclingwerkstatt Kette und Kurbel gekauft. Die Mittel hierfür hatten wir zuvor durch eine Fundraisingaktion von der Stadtsparkasse, der Kreissparkasse sowie von Privatpersonen eingeworben.Die Fahrradkurse sind Teil des Projektes KONNEKT, das die AAF im Mai 2012 startete. Ziel ist, Begegnungsmöglichkeiten mit Flüchtlingen zu schaffen. Ungefähr 800 Flüchtlinge leben derzeit in Augsburg. Die meisten sind in so genannten Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Obwohl diese Unterkünfte mitten in Wohngebieten liegen, ist zu beobachten, dass es wenig persönliche Kontakte zwischen den Asylsuchenden und den übrigen BewohnerInnen der Stadtteile gibt. Hier setzt das Projekt KONNEKT an.

    Übrigens kam KONNEKT bei dem Wettbewerb „Buntes Bayern! Für ein kulturelles und tolerantes Miteinander im Freistatt“ unter die besten 20 Teilnehmer von insgesamt 180 Initiativen.

  • Flüchtlinge und Lokale Agenda 21

    Flüchtlinge und Lokale Agenda 21

    Im September 2012 beschloss das  Agendateam (monatliche Versammlung der 23 Agendagruppen) durch meine Initiative den neuen Arbeitsschwerpunkt Flüchtlings- und Asylpolitik. In Augsburg leben derzeit rund 800 Asylsuchende.  Sie kommen aus fast allen Krisenregionen der Welt.  Sie haben ihr Land, ihre Kultur, ihre Sprache, ihre Familie und ihren Besitz unfreiwiilig verlassen.  Asyl zu gewähren ist eine Pflichtaufgabe unserer Gesellschaft. Flüchtlinge sind zwar meist MitbewohnerInnen auf Zeit. Ihre Aus- und Weiterbildung und ihre Teilhabe an allen gesellschaftlichen Prozessen gehören dennoch zu  unseren Aufgaben. Als Leitlinie muss für uns gelten, dass wir die Integration nicht nur von MigrantInnen, sondern auch die von Flüchtlingen oder Asylsuchenden befördern.

    Damit diese Integration gelingen kann, muss es Gelegenheiten geben, bei denen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Kulturen und Lebensweisen wahrgenommen und schätzen gelernt werden können. Augsburger Initiativen sind zum Beispiel:

    • First Steps – ein Projekt des Diakonischen Werkes in Kooperation mit dem Caritasverbandes und der Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH: Neben der Begleitung und Beratung der Flüchtlinge wird u.a. auch an der Sensibilisierung der Aufnahmegesellschaft für die Flüchtlingsproblematik gearbeitet.
    • VELO – Fahrradrecyclingaktionen der BIB Augsburg gGmbH: Dieses Nachbarschaftsprojekt habe ich als Mitarbeiterin von BIB Augsburg initiiert, weil die Beobachtung war, dass es wenig persönliche Kontakte zwischen Asylsuchenden und der Bevölkerung rund um die Asylunterkünfte gibt.
    • Grandhotel Cosmopolis (ehemaliges Altenheimheim im Domviertel): Hier entsteht derzeit eine völlig neue Form des Zusammenlebens von Menschen mit und ohne Asyl. Asylsuchende sollen sich für die Dauer ihres Aufenthaltes in einen aktuellen Kultur- und Hotelbetrieb nach ihren Möglichkeiten einbringen können.
    •  KONNEKT – Interkulturelle Begegnung von Frauen, organisiert von mir als Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen:  In Form von Fahrradkursen und Kochtreffen findet ein Kennenlernen von Frauen und Kindern aus Asylunterkünften statt.
    • Kampagne ICH BIN unSICHTBAR der Bluespot Productions: Im Rahmen des Hohen Friedensfestes waren ein interkulturelles Theaterprojekt, Filme, Installationen und eine Fotoausstellung zu sehen.Es fand eine mediale und künstlerische Auseinandersetzung mit den Schicksalen der Flüchtlinge statt.
    • Zebrastreifen – ein Projekt des Diakonischen Werkes in Kooperation mit der Regierung von Schwaben, der Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH und der Universität Augsburg: Es werden hier u.a. geeignete Kommunikations- und Begegnungsmöglichkeiten zwischen BewohnerInnen der Asylunterkunft Windprechtstraße und den umliegenden NachbarInnen entwickelt.

    Dafür, dass es noch mehr Initiativen dieser Art gibt und das Thema Flüchtlinge präsent bleibt, wollen wir uns als Lokale Agenda 21 künftig mit einbringen. Dabei soll es eine enge Zusammenarbeit mit allen bisherigen AkteurInnen im Flüchtlingsbereich geben.

  • VELO – interkulturelle Begegnung mit Flüchtlingen

    VELO – interkulturelle Begegnung mit Flüchtlingen

    Als Projektleiterin bei der BIB Augsburg gGmbH war ich im Sommer 2012 für das Fahrradrecyclingprojekt VELO zuständig. Das Projekt richtete sich an Asylsuchende und Augsburger BewohnerInnen, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit Fahrräder aus Recyclingmaterial herstellten. Immer wieder hatte ich als Anwohnerin in der unmittelbaren Nachbarschaft der Asylunterkunft Calmbergstraße im Augsburger Antonsviertel darüber nachgedacht, wie es ermöglicht werden kann, dass Leute, die im Asylheim mit Leuten, die darum herum wohnen, in Kontakt kommen können. Bei meiner Geschäftsleitung der BIB Augsburg gGmbH fand ich ein offenes Ohr und wir initiierten VELO.

    Die Fahrradrecyclingwerkstatt „Kette und Kurbel“ der BIB Augsburg gGmbH war Ort des Geschehens.  Bei acht Workshoptagen von Mai bis August kamen insgesamt 29 Kinder/ SchülerInnen/ Jugendliche, 80 erwachsene Augsburger BürgerInnen und 141 Asylsuchende zusammen. Die Teilnehmenden erhielten eine fachliche Unterstützung durch qualifizierten Zweiradmonteure, so dass alle fertig gestellten Fahrräder am Ende verkehrstüchtig waren.  Wir haben insgesamt 62 Fahrräder an die Asylsuchenden übergeben. Dazu kamen 36 Reparaturen an mitgebrachten Fahrrädern. Mehrere Kinder haben Tretroller oder Dreiräder erhalten. Auch zwei Fahrrad-Kindersitze konnten wir organisieren. Ein Begleitprogramm ermöglichte es, dass auch weniger technisch Interessierte am Projekt teilnehmen konnten. Für Kinder gab es Spiel- und Bastelmöglichkeiten. Gemeinsames Kochen, Grillen und Essen schuf gleichzeitig einen geselligen Rahmen. Zum Abschluss unternahmen wir einen Fahrradausflug.

    Mit VELO sollte aber nicht nur die Mobilität von Flüchtlingen erhöht werden. Es ging auch darum, einen Kreis von Personen aufzubauen, die Kontakte zu Asylsuchenden pflegen. Von Beginn an, bezogen wir von Anfang an zahlreiche KooperationspartnerInnen ein: Piona Point – Netzwerk für berufliche und politische Bildung, Diakonisches Werk Augsburg, Caritasverband für die Diözese Augsburg, Tür an Tür, Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen AAF, Allgemeiner Deutscher Fahrradclub Augsburg ADFC, Bürgerstiftung Augsburg.